Radtour der Badmintonabteilung 2021 Teil 1 | 17. Juli 2021

Mindestens einmal im Jahr schwingen wir uns von der Badmintonabteilung auf’s Rad und erkunden die Umgebung. In diesem Jahr als Sternfahrt mit zwei unterschiedlichen Touren am gleichen Tag mit gleichem Ziel.

Die erste Gruppe ist um 9:00 Uhr gestartet. Nennen wir Sie Gruppe Klaus – diese Gruppe wird in einem anderen Artikel beschrieben. Die zweite Gruppe nennen wir sie Gruppe Peter startet in wenigen Minuten um 10:09 Uhr.

Streckenbild Gruppe Klaus                                                                                                                    Steckenbild Gruppe Peter

Los geht’s

Gruppe Peter: Gemütliche Tour ca. 30km; 400 Höhenmeter mit insgesamt 2 Pausen und einem kurzen Stopp. Treckingrad oder MTB. Einkehr Waldesruh nach ca. 20km. Hochmotiviert und mit einer guten Idee über die Streckenführung ist die gesamte 10:00 Uhr Mannschaft an der HKH, um sich in das Radabenteuer zu stürzen. Noch zack drei vier Minuten auf kurzentschlossene Teilnehmer gewartet und los.

Wir radeln von der HKH durch die Tiefen Wiesen Richtung Richen – vermeiden die großen Straßen und strampeln knapp an den Vorgärten in Richen vorbei. Nun ordnet sich das weitläufige Feld etwas und wir fahren in gemässigtem Tempo neben den Gleisen Richtung Klein-Umstadt. Sprinten über die Gleise und folgen weiterhin dem – rechts – links – rechts – links – rechts – links Pfad und so weiter.

Auch kniffeligen Situationen sind im Vorfeld mit folgenden Worten besprochen worden: Es besteht kein Gruppenzwang beim Überqueren von Straßen! Und damit wird die Querung in Klein-Umstadt zum Kinderspiel.

Weiter geht’s wir begrüßen Kleestadt, schlängeln uns durch Kleestadt, verabschieden uns von Kleestadt auf dem Weg zur ersten Steigung. Wir koordinieren uns neu, diskutieren kurz ob wir die Räder einmal durchtauschen und Peter das eBike bekommt. Wird aber zum Leitwesen desselben verworfen und wir passieren Streckenabschnitt 1 DIE BANK.

Keine Zeit vertrödelnd fokussieren wir uns auf das nächste Ziel die Straussenfarm, die wir nach endlosen Steigungen, unwegsamen Gelände, einigem hoch und runter erreichen. Wir rollen am Hofladen vorbei, überqueren die Straße zwischen Schafheim und Radheim. (Kein Gruppenzwang).

Ein Tourenhighlight jagt das nächste und  wir richten unsere Blicke auf den Wartturm den wir in Null Komma nix erreichen. Hier verstärkt Matthias die Gruppe. Wir schieben eine kurze Pause ein, die es allen ermöglicht den Wartturm zu besteigen und sich selbst ein Bild von der Umgebung zu machen.

Exakt getimt rollen wir weiter Richtung Pflaumheim. Hier hilft keine Navigation und wir lassen uns von unserem Gefühl leiten, um den Weg durch Pflaumheim zur alten Bahnstrecke zu finden. Hallo Pflaumheim, auf Wiedersehen Pflaumheim.

Die alte Bahnstrecke ist nun unser Radelweg, ein einzigartiger Naturtunnel wird uns nun über mehrere Kilometer einschließen.

Die Gruppe wählt zum scouting spontan eine rollierende Spitze, und tauscht alle 400m bis 500m durch. Nun hat jeder das Vergnügen die Einzigartigkeit mit freiem Blick zu geniessen. Die neu gewonnene Individualität führt direkt auf den Tunnel zu. Eine lange Röhre die uns alles abverlangen wird. Wir nehmen unseren Mut zusammen und schicken einen nach dem anderen hindurch. Wir zählen durch  eins, zwei, drei, …. viele und nach einer kurzen Schrecksekunde haben sich alle gemeldet. Jetzt denken wir an die zweite Gruppe, welche sich parallel durch den Hessischen Dschungel schlängelt und das gleiche Ziel hat: Die Höf – zum Mittagessen.

Es geht weiter während sich rechts und links Berge auftürmen. Es soll angeblich nicht mehr weit sein.

Wir trauen unseren Augen kaum. Links das Schild – Ehemalige Bahnlinie und Rechts am Horizont die Gruppe Klaus

Von genau diesem Schild sehen wir auf der rechten Seite die Gruppe Klaus am Horizont mit hohem Tempo auf den Biergarten zurasen. Es gibt kein offizielles Rennen, doch muss man ja nicht als zweites ankommen. Wir schicken Karl los, der mit extrem hohem Tempo eine Steigung von ca. 8% überwindet und das Ziel als erster erreicht. Danke and Karl. Dann kommt die gesamte Klaus Gruppe an und dann wir. Das war knapp.

Hier sind nun die beiden Gruppen vereint und wir „strömen“ gemeinsam in den Biergarten. (welch begnadete Tourguides, die es schaffen über zwei verschiedene Strecken exakt zur gleichen Zeit anzukommen und auf den lezten Metern noch ein Wettrennen zu organisieren – sind halt Badmintonspieler! – genug der Lobhudelei)

Im Biergarten: Ihr habt noch niemals so herrliche Spareribs gegessen wir hier. Einer hat bestellt und 5 haben genossen. Na nicht nur, sondern Würstchen, Salat, Krautsalat, Kuchen, Kaffee, Espresso, Bier, Johannisbeerschorle. Wir verbringen 2 wunderbare Stunden im Biergarten.

Nach viel Lob für die Tour geht es auf den Rückweg. Nach 11km sind wir im Central und lassen den Tag ausklingen. 19:30 heim, duschen, fertig. Wir könnten morgen wieder losfahren.

Distanz: 31km
Durchschnittliche Geschwindigkeit. 11,4km/h
Anstieg: 400m
Spass: unbeschreiblich
Highlights: Ihr

Danke an Klaus Kobelt und (nun ja mir) für die Organisation

Autor: Peter Mörsch